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TelDaFax kann 30.000 Berliner Stromkunden nicht mehr beliefern

Die 30 000 Berliner und 15 000 Hamburger TelDaFax-Kunden bekommen in diesen Tagen Post von Vattenfall. TelDaFax hat Gebühren für die Nutzung der Strom- und Gasnetze nicht gezahlt. Deshalb hat Vattenfall als Netzbetreiber die Verträge gekündigt. Die Folge: TelDaFax kann die betroffenen Endkunden nicht mehr mit Strom beliefern; wir Juristen nennen dies „Unmöglichkeit“.

Im Dunkeln bleibt deswegen niemand sitzen. Die Energielieferung übernimmt automatisch Vattenfall. Allerdings zu höheren Preisen. Für die Ersatzversorgung gilt der Tarif Basis Privatstrom. Er ist der teuerste Tarif.

Berliner und Hamburger Kunden in der Ersatzversorgung sollten daher den Vertrag mit TelDaFax aktiv beenden und den Zählerstand notieren. Das Problem: In dem Konzerngeflecht ist schon fraglich, mit wem Sie überhaupt den Vertrag geschlossen haben. Mit der TelDaFax Services GmbH, der TelDaFax Marketing GmbH oder der TelDaFax Energy GmbH? Nur wenn Sie die Kündigung gegenüber dem richtigen Vertragspartner aussprechen, kann Ihr Vertrag fristlos und rechtswirksam beendet werden.

Kunden, die ihre Strom- oder Gasrechnung im Voraus bezahlt haben, sollten außerdem den Betrag für die restliche Laufzeit zurückfordern. Gleiches gilt für Sonderabschlagszahlungen und Kautionen.

Tipp: Wenn die Beträge vor weniger als sechs Wochen per Lastschrift von Ihrem Konto abgebucht wurden, können Sie bei Ihrer Bank die Rückbuchung veranlassen.

Wir helfen Ihnen, die Verträge rechtswirksam zu beenden und Ihr Geld zurück zu fordern! 

Um Ihnen unkompliziert weiterhelfen zu können, bieten wir Besprechungstermine auch an Samstagen an!

 

 

Weis & Partner
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